Unterwegs

Abreise nach Dublin

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In den letzten Wochen war für Dublin und das Auslandssemester nicht viel zu tun. Erst am Dienstag zog es noch mal so richtig an.
Ich stellte Stapel zusammen, was ich alles mitnehmen möchte. Und dann versuchte ich es in meinen Rucksack zu „stopfen“.
Ok, es war schon ein bisschen ordentlicher. Und ich bin erstaunt, dass alles reinpasste. Es war sogar noch ein bisschen Platz, also einen Pullover kann ich mir in Dublin kaufen, der passt rein 😀

Da ich niemand am Flughafen traue und ich echt Angst hatte, dass etwas kaputt geht, habe ich Laptop und Kamera inklusive Objektiv im Handgepäck getragen, das brachte es auf stolze 8,6 kg.
Am Vorabend meines Abfluges checkte ich online bei Aer Lingus ein, falls am Abreisetag eine lange Schlange am Counter steht. Ich konnte somit meine Bordkarte selbst ausdrucken.

90 Minuten vor Abflug traf der Zug am Flughafen Berlin-Schönefeld ein. Der Weg zum Terminal dauert nicht mal fünf Minuten. Ich erlebte das erste Mal einen ruhigen Flughafen, kaum Leute die Schlange standen. Es hat sich gelohnt an einem Donnerstag zu fliegen. Danke an meinen Prof für den Tipp.
Gepäckkontrolle, Schalter, Sicherheitskontrolle Gate, alles in 10 Minuten passiert und saß nun da und wartete auf den Aufruf zum Borden. Ich kam mir etwas verloren vor, sind das alles echt nur Iren? Kurz vor Abflugstermin konnten wir dann ins Flugzeug und trotz ein bisschen Verspätung, kamen wir doch pünktlich in Dublin an. Wobei das Wetter in Berlin deutlich bessser war mit herrlichem Sonnenschein.

Bis kurz vor der Landung begleitete uns auch die Sonne, aber dann sanken wir durch die Wolkenfront und wir stiegen in einem sehr drüben Dublin aus.

Auf der Suche nach Zahlmöglichkeiten für den Bus lief ich durch den ganzen Flughafen. Ich kam eigentlich aus Terminal 2, aber der Spar dort hatte keine Leap Card. In Terminal 1 soll es welche geben. Dazu musste ich erst diesen langen Tunnel passieren. Dort angekommen verwies man mich noch Stockwerk tiefer. WTF wie viel Spar´s gibt es in diesem Flughafen??? Eine Stunde herumlaufen mit 25 kg Gepäck… ich hatte dann echt die Schnauze voll.

Ich entschied mich für die Barzahlung an den Busfahrer, zählte brav das Kleingeld passend ab und warf es in einen Trichter, wie als würde ich dem Busfahrer hinter der Scheibe etwas Essen wie im Zoo zuwerfen. Egal, es ist Irland. Im Doppelstockbus platzierte ich mich links um die Nummern der Bus-Stops sehen zu können. Nach einer Dreiviertelstunde erreichte ich die Aungier Street und nach 25 Metern war ich auch schon am Avalon House.

Angekommen orientierte ich mich etwas und wollte wieder losziehen um die Travel-Card für Studenten (Leap-Card) zu organisieren und eine SIM für mein Handy zu kaufen. Beides ging schief. Das Office hatte zu… also gabs auch keine Leap Card und bei Tesco kaufte ich eine normale statt eine Micro-SIM.
Ja wenn das kein geiler Start in einer neuen Stadt ist. Auf dem Rückweg steuerte ich das Burritos an und holte mir erstmal ein Abendessen. Guten Appetit.

Morgen treffe ich mich mit Dr. Schwarzbacher. Es kann und muss nur noch besser werden.

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