Unterwegs

Avalon House – Hostel in Dublin

Schreibe einen Kommentar

Das Avalon House bezeichnet sich als internationales Hostel und das ist es auch. Viele junge Leute aus aller Welt treffen sich hier, meist sind diese Studenten und auf der Suche nach einer Wohnung für die nächsten Monate.
Einige bleiben ein Jahr, die meisten aber nur für ein Semester. Es ist ein wirklich buntes Gewusel unterschiedlichster Nationen im Hostel und das macht es sehr interessant.
Doch nicht nur Studenten finden hier eine Unterkunft, auch Urlauber oder Arbeitssuchende wohnen im Hostel. Der Grund ist einfach, die Zimmerpreise sind sehr günstig. Trotzdem fehlt es nicht an Qualität. Täglich werden Duschen und Toiletten geputzt und die Zimmer gesäubert.
Das Hostel bietet Buchungen für Touren an, außerdem kann man Fahrräder ausleihen.

Wenn man das Hostel betritt, kommt man in einen großen Raum mit der Rezeption und abgetrennt davon zwei Sofas und ein langer Tisch mit zwei Computern. Am Empfang waren ausschließlich junge Leute, ich schätze unter 30 und sie waren wirklich sehr freundlich. Gezahlt wird zu Beginn des Aufenthaltes im Hostel. Auf der Quittung steht die Etage, die Zimmernummer, in welchem Bett man schlafen wird (diese sind nummeriert), sowie das Ankunfts- und Abreisedatum.
Als ich hier ankam war ich erst etwas skeptisch und auch ein bisschen erschrocken, als ich in das kleine Zimmer mit den vier Betten kam. Aber es ist gar nicht schlimm und man gewöhnt sich dran. Hier lernst man das erste Mal neue Leute kennen und kommt schnell ins Gespräch.
Die Toiletten und Duschen werden gemischt genutzt, aber jedes Klo und jede Dusche hat eine eigenen Kabine.

Zum Frühstück geht man in das angrenzende Café „The Bald Barista“. Dort gibt es Toast, Müsli, Marmelade, Nougat-Creme, Kaffee, Tee, Kakao und stilles Wasser. Möchte man etwas anders so kann man in der Barista etwas kaufen und sein Frühstück ergänzen. 

Frühstücksbar mit Preisen

Oft sitzen in hier nicht nur Hotelgäste, sondern auch andere, die einfach ihr Frühstück hier genießen oder ihren Coffee-to-go vor der Arbeit abholen.

 Sehr gemütlich und doch etwas ungewöhnlich, denn nachdem man sein Toast (Weißbrot oder Vollkorn) eingesammelt hat und diese getoastet haben möchte, muss man meist erst mal anstehen. 

Toaster

 Auf einem Tresen stehen Toaster aufgereiht, die morgens im Dauereinsatz sind. Ungewöhnlich, wie gesagt, aber zu verkraften.

Auch hier lernt man schnelle neue Leute kennen. Oft wurde ich angesprochen, woher ich komme, wie ich heiße, was ich hier mache usw. Sehr nette Gespräche sind dadurch entstanden. Ein weiterer Ort um andere Leute zu treffen, ohne dabei das Hostel zu verlassen, ist die Hosteküche. 

Hier stehen einige Kühlschränke, Regale, drei Herde und drei Spülbecken zur Verfügung, außerdem sind ausreichend Stühle und Tische im Raum. Hier kochen Einzelkämpfer oder Gruppen ihr Mittags- bzw. Abendessen. Zu „Stoßzeiten“ ist es hier wirklich voll und laut. Aber auch ein bisschen abenteuerlich. Ich fühlte mich ein bisschen wie im Schullandheim oder Jugendherberge.

Wer in einem Hostel eincheckt der sollte sich auf jeden Fall nicht scheuen mit anderen Leuten in Kontakt zu treten, gemeinsam Zimmer, Dusche und WC zu teilen oder vielleicht gemeinsam zu kochen. Wer es anspruchsvoller mag, der sollte in ein Hotel gehen, wird dabei aber sicher auch seinen Geldbeutel um einiges mehr erleichtern. Der Anspruch liegt bei jedem selbst. Ich kann das Avalon House uneingeschränkt empfehlen, einziges Manko: die Internetverbindung, die sich stark gegen Abend hin verlangsamt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.