Unterwegs

Die berühmten Klippen im Westen von Irland

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Oder auch unter „Cliffs of Moher“ bekannt. Der letzte Tag des Galway-Wochenendes. Ziel sind die Klippen an der Westküste.

Bin wieder halb acht aufgewacht und gleich wieder ins Bad gehuscht, angezogen und Frühstück. Dort war ich die Erste von den ESN-Studenten. Ich hatte noch viele Früchte und Orangensaft vom Samstag, das hab ich so weit wie möglich versucht aufzubrauchen. Shit, wenn man mit Hunger einkauft. Egal. 9 Uhr sollte es losgehen (natürlich nicht). Und ich habe echt mit meiner Tasche gekämpft. Ich sollte mir eine kleine Tasche oder sowas kaufen. Falls ich den nächsten Trip mitmache, kann ich nicht wieder mit nem Beutel mitfahren, da passen zwar die Klamotten rein, aber kein Handtuch und Waschtasche, geschweige Laptop und Ladekabel. 
Als es endlich losging, war der Bus diesmal voll. Auf der Hinfahrt waren 2 Plätze frei, die jetzt gefüllt sind, da wir zwei weitere Passagiere mitgenommen haben. ESN-Clan. Frag mich nicht. Den ersten Halt haben wir an den „Minicliffs“ gemacht. 

Mini-Cliffs

Dort haben wir ca. 30 min lang Fotos geschossen und sind auf den Felsen geklettert. Es war bombastisches Wetter. Sonne, schwacher Wind, blaues Meer. 

Was für eine Brandung
Steinwüste

Was will man mehr. Dann kam der Busfahrer wieder auf die tolle Idee sich auszuziehen. Ich weiß nicht wieder tickt. Jedenfalls ist er oben ohne umhergelaufen und wieder zum Bus. Tolle Aktion *räusper*. Der nächste Stop war an einem Pub. Hier hatten wir eine Stunde für Mittagessen und ausruhen Zeit. Das Pub war gut gefüllt. Selbstbedienung. Problem war nur, die Schlange an der Kasse war so lang, dass mein Essen (Lachs) dann kalt war. Die letzten 10 Minuten vor Abfahrt schauten wir uns das Örtchen Doolin an. 

Hier gehts lang

Süßer Ort. Hier möchte ich wieder kommen, aber ohne die Touristen. Das ist schlimm hier. 

Doolin

Danach endlich waren wir an den „Cliffs of Moher“ und die waren echt gut besucht. Und das jetzt im März. Geiler Mist. Wir bekamen kostenlose Tickets für die Ausstellung dort und wurden aber darauf hingewiesen, erst die Cliffs anzuschauen und dann erst ins Besucherzentrum zu gehen, da das Wetter schnell umschwenken kann. 

Postkartenmotiv

Die Klippen waren schon atemberaubend, keine Frage. Aber es waren doch zu viele Leute hier. Auch zog es sich dann bisschen zu und Wind kam auf. 

Trotzdem hab ich ziemlich viele Fotos gemacht. Im Zentrum schlenderte ich durch die seeeehr interessante Ausstellung. Es existiert ein Höhlensystem mit einem unterirdischen Fluss, viele Vogelarten nisten an den Klippen und das Zentrum hat wohl auch nen Ökopreis, weil sie durch Erdwärme heizen, lokales Essen anbieten, Wasser selbst aufbereiten und die Prospekte können wieder abgegeben werden zur Wiederverwendung. 

Auch wird gebeten nicht an den Klippen zu picknicken, aber es saßen trotzdem überall Leute rum und haben es sich an den Klippen gemütlich gemacht. Was mich auch ziemlich genervt hat: die vielen Deutschen. Ohne Mist. Was hier an deutschen Touristen unterwegs war, der Hammer. Erst bevölkern sie Mallorca, dann Türkei und jetzt marschieren sie auch noch in Irland ein. 

Auf dem Weg zum Bus hab ich gemerkt, dass meine Mütze fehlt 🙁 shit. Bin noch mal zurückgelaufen, aber da kannste ne Nadel im Heuhaufen suchen… muss ich mir wohl ne neue machen.Auf dem Heimweg saß ein Finnländer neben mir, der hat mich gut unterhalten und ich ihn hoffentlich auch. War ganz nett. Wir legten noch einen kurzen Stopp am Burnatty Castle ein, immer mit anderen Touristenbussen im Nacken. 

Burnatty Castle

Dort sprach mich plötzlich ein Busfahrer an, ob ich bei ihm nicht gesessen hätte im Bus – Nein. Aber ich wäre doch heute Vormittag noch bei ihm Bus gesessen – Nein. Mit wem ich fahren würde – ESN, Studentenausflug. Wer mein Fahrer wäre – Ka, Name vergessen…War ein bisschen komisch. Aber ich durfte wieder in meinen Bus steigen. Die Rückfahrt war ruhig. Eigentlich war kein weiterer Stopp geplant, aber der Bus brauchte Sprit, also hielten wir noch mal für ne Pinkelpause und ich holte mir ein Sandwich, da die Früchte nicht dauerhaft satt machen. In Dublin war ich echt froh, dann im Bus nach Hause zu sitzen, leider merkte ich auch, wie die Erkältung hochkroch. Ich werd sicher krank 🙁 scheiß Klimaanlage.Aber ss war ein gelungenes Wochenende. 

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