Unterwegs

Die nächste Etappe

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Die erste Hürde war genommen. Ich bewarb mich bei meiner Hochschule für ein Austauschsemester im Rahmen des ERASMUS-Programms.
Nach der Nominierung wurde ich angenommen. Anschließend erhielt ich eine Mail aus Dublin. Dort musste ich mich wieder bewerben.
Anmelden, Felder ausfüllen, Ausdrucken, Unterschreiben, auch vom Prof, einscannen, Notenspiegel nicht vergessen und per Dropbox ab nach Irland. Deadline 25.10.2013!
Ich hatte erst Bammel, dass ich die falschen Daten bei der Onlinebewerbung angebe, aber so schwer war es dann doch nicht.

Dafür ist ein Antrag in Deutschland stellen umso komplizierter. Man kann beim Beantragen von BafÖG eigentlich alles nur falsch machen. Zuerst musste ich herausfinden, welches Studentenwerk überhaupt für Irland zuständig ist. Region Hannover. Dann wollte ich einen Ansprechpartner finden. Für jeden Buchstaben gibt es einen oder mehrer Personen. Wie viele Leute man in so einer Behörde doch beschäftigen kann… . Und dann kommen die Sprechzeiten:

Mo 9-12 Uhr und Mi 13-17 Uhr, wie gnädig.

Es ist ja nicht so, als hätte ich nicht erst vor wenigen Wochen BafÖG für das 5. Semester beantragt. Jetzt muss ich das ganze noch mal für Irland und für das 6. Semester tun. Und da wir ein Level aufsteigen wird es auch ein bisschen komplizierter: mehr Formulare, mehr Anlagen, mehr Papier.
Es war ein dicker Stapel und dabei fehlen noch Unterlagen, wie Stipendium, Arbeitgeberbescheinigung, Gehaltsnachweis… .
Die To-Do-Liste schrumpft… minimal… ein wenig… .

Nebenher habe ich ein neues Bankkonto eröffnet, da ich eine Kreditkarte brauche (wurde mir jedenfalls empfohlen) und mir den internationalen Studentenausweis besorgt. Wofür ich den brauche weiß ich noch nicht.

Was steht als nächstes an? Flug buchen, Auslandskrankenversicherung, Impfung, Stipendium beantragen, fehlende BafÖG-Unterlagen einreichen, Möbel verkaufen, Wohnung ausräumen, Prüfungen schreiben, Tasche packen, Prepaid-Karte fürs Handy in Irland besorgen, Unterlagen in Irland unterschreiben lassen und an die Hochschule sowie Region Hannover nachreichen…

 

Es wird nicht weniger 🙂 was macht man nicht alles um mal ins Ausland zu kommen.

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