Digitale Mitschrift
Digital

Mitschrift im Studium digitalisieren – so gehts

Schreibe einen Kommentar

Kennst du das auch? Du hast dutzend von fetten Ordnern, voll mit Mitschriften, Arbeitsblättern, Kopien und anderen Papieren. Und fragst dich gibt es keine Alternative? Muss so viel Platz vergeuden für alle Mitschriften und Kopien?
Nein musst du nicht, denn genauso wie das papierlose Büro gibt es auch ein papierloses Studium. Naja, oder zumindest nahezu papierlos. Und nein, komplett auf Papier verzichte ich auch nicht. Aber alle Mitschriften in digitaler Form zu haben, kann sehr erleichternd sein. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Um die Papierflut während des Studiums zu reduzieren gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Mitschrift am Laptop
  2.  Mitschrift mit Stylus
  3. Mitschrift mit Apps digitalisieren

Und diese stelle ich dir hier kurz vor.

Mitschrift am Laptop

Fast jeder hat heutzutage eine Computer und/oder einen Laptop. Da bietet sich das mittippen während der Vorlesung an. Hierfür bieten sich Word oder ein einfacher Texteditor an. Oftmals sind diese Programme bereits auf dem Gerät vorhanden. Die Investition hält sich also in Grenzen und du kannst sofort loslegen. Auch, wenn vom Professor die Skripte digital verfügbar sind, kannst du die PDFs einfach mit Kommentaren in Acrobat oder anderen PDF Readern ergänzen. Eine weitere Möglichkeit ist, die Dokumente direkt in der Cloud zu bearbeiten z.B. Google Drive, Evernote oder OneNote. Solltest du deine Notizen teilen wollen, geht das mit wenigen Klicks sehr schnell.
Allerdings ist so ein Laptop auch nicht so leicht. Außerdem wirst du mit dem Laptop bei Zeichnungen, Diagrammen oder mathematischen Formeln an deine Grenzen kommen. Hier wirst du um Stift und Papier nicht herumkommen.

Mitschrift am Tablet

Wenn du auf das Schreibgefühl nicht verzichten kannst und dennoch keine Lust auf Papier hast, dann ist ein Tablet mit Stylus vielleicht das richtige für dich. Egal ob Windows, iOS oder Android, für jedes Betriebssystem findest du ein passendes Gerät. Allerdings sind die Preise unterschiedlich und auch oft echt gepfeffert. Wenn du nicht schon bereits über ein Tablet mit Stift verfügst, ist so eine Investition nicht ohne. Deshalb solltest du vorher genau abwäge, ob es für dich eine sinnvolle Anschaffung ist oder nicht.
Vorteil ist gegenüber dem Laptop, dass du ebenfalls alles in der Cloud sofort speichern kannst und auch bearbeiten. D.h. Schnelles teilen und Zugriff von überall. Jedoch ist ein Tablet deutlich leichter und handlicher als ein Laptop und kann schwere Papierordner durchaus ersetzen.
Auch stehen eine Menge Apps zum Erfassen zur Verfügung und vorhandene Skripte vom Prof sind ebenfalls bearbeitbar. Weiterhin kannst du jede Skizze und jedes Diagramm problemlos mitschreiben.

Aber, sowohl bei Laptop und bei Tablet ist die Akkulaufzeit ein entscheidender Faktor, denn ein Tag an der Hochschule kann ziemlich lang sein. Die Geräte sollten entweder über einen starken Akku oder du über eine ausreichende Powerbank für das Tablet oder ein langes Stromkabel für den Laptop verfügen.

Mitschrift mit Apps digitalisieren

Solltest du dich gar nicht vom Papier trennen können, so muss dass nicht bedeuten im Papierberg zu versinken. Denn hierbei können dir diverse Scanapps helfen. Deine Notizen und Mitschriften kannst du mit deinem Smartphone supereinfach einscannen und direkt in die Cloud oder auf deinen Laptop laden. Dabei musst du noch nicht mal auf den richtigen Winkel achten, denn die meisten Apps erkennen das Papier und scannen aus fast jeder Perspektive. Vorausgesetzt das Papier hebt sich ausreichend vom Untergrund ab. Falls notwendig kannst du deinen Kontrast oder die Helligkeit bearbeiten und fertig.
Allerdings bleibt hier das Problem, dass was machst du mit den gescannten Unterlagen und wie konsequent scannst du deine Mitschriften ein? Denn wenn du nur teilweise scannst und hochlädst endet das schnell im Chaos und am Ende vom Semester weißt du leider nicht mehr, was eingescannt, hochgeladen oder noch auf deinem Handy schlummert.

Nun habe ich dir die Möglichkeiten der digitalen Mitschriften aufgezeigt. Diese kannst du nicht nur im Studium, sondern auch später in deinem Berufsalltag anwenden. Welche jedoch die richtige für dich ist, musst du selbst herausfinden.

Ich habe mich vor vier Jahren für das Tablet entschieden. Denn mit der dritten Variante bin ich total gescheitert. Ich bin einfach zu chaotisch und inkonsequent, als dass ich regelmäßig meine Unterlagen scanne. Mit meinem Tablet konnte ich meine Papierflut eindämmen und hatte meine Skripte immer dabei. Egal wo ich war.

Hast du noch weitere Tipps? Wie schreibst du in der Vorlesung oder im Meeting mit? Verrate es mir in den Kommentaren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.