Unterwegs

Pub Crawl

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Die ESN (International Exchange Erasmus Student Network) organisierte eine „Kneipentour“ für die Studenten. Erasmusstudenten. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, vor allem, da es kostenloses Essen geben sollte.

Treffpunkt um 18 Uhr in der Karma-Stone Bar in der Nähe des DIT. Ich war mit einer der ersten, aber es dauerte nicht lange und die obere Etage war rappelvoll mit Studenten, die es sich auf luxuriös aussehenden Sofas bequem machten. Jeder bekam ein Bändchen, damit durfte man offiziell in jedem Pub, welches wir besuchen umsonst Essen oder einen Schnaps erhalten. Leider musste man für alles andere selbst zahlen. Guiness kostet hier 4,80 EUR, was solls. Das macht wenigstens satt.

Im nächsten Pub gönnte ich mir zu meinem Bier einen Whiskey und es gab das erste Essen: chips and sausage. Soll wohl recht typisch für Irland sein. Man musste echt aufpassen, dass man nicht zu kurz kam, denn es gab viele hungrige Mäuler, inklusive mir. Ich hatte extra aufs Abendessen verzichtet. Die Würstchen schmeckten echt lecker, aber als Finger-Food, ziemlich heiß. Somit war es mehr ein hinterschlingen, statt genießen.

Der nächste Pub war eher eine Sport-Bar. Wir bekamen kein Essen, aber dafür Pfeffi. Mehr als einen konnte ich nicht trinken, ich glaub in Köthen gabs zu viel Birne-Pfeffi-Zimt (bin froh, dass ich die Zahnpasta vertrage ;-).

Es ist erstaunlich, wie viele Deutsche sich unter den Erasmus-Studenten befinden. Wenn man will, kommt man ums englischen-sprechen echt drumherum. Andere kamen aus Frankreich, Finnland, Tschechien, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz. Zum Glück gibt es Facebook, Handynummern austauschen ist heutzutage sowas von Out. Hauptsache man kann sich am nächsten Tag noch daran erinnern, wen man alles geaddet hat.

Die letzte Bar am Ende der Camdon Street nennt sich The Bleeding Horse. Ziemlich urige Bar, welche mir sehr gut gefallen hat. Aber ich stand schon unter leichtem Alkoholeinfluss, keine Ahnung, ob ich das nüchtern auch sagen würde. Hier erhielten wir wieder Essen in Form von Sandwiches. Die Kellnerinnen hatten ganz schön zu kämpfen mit ihren Tabletts und den hungrigen Studenten. Wer zuerst kommt mahlt zuerst.
Die Bar war 20 Meter von einem Bus-Stop entfernt, ich erwischte einen der letzten Busse um zu meinem irischen Zuhause zufahren.

Es war sehr lustig, sehr interessant und ich habe viele nette Leute kennengelernt. Meine ersten Irish-Pub-Eindrücke.

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