Unterwegs

Zu Besuch bei Guinness und Jameson

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Ich mag Guinness. Ja wirklich. Während meines Irlandaufenthaltes darf ein Besuch der Brauerei natürlich nicht fehlen. 

Eingangstor

Zusammen mit meiner besten Freundin und meiner Schwester spazierten wir über Kopfsteinpflaster zwischen hohen Backsteingebäuden zum Storehouse. Nach dem Eintritt wurden wir sofort herzlich begrüßt und über Shop, Audioguide und Tourbeginn informiert. Über unseren Köpfen erstreckte sich das Gebäude über sieben Stockwerke und sollte eine Art Bierflasche darstellen. wir befanden und auf dem Flaschenboden. Die Tour führte uns erst zu den Rohstoffen des Bieres und wo diese herkommen. Eine Etage höher gelangten wir zu Weiterverarbeitung und Lagerung.

Wie werden Bierfäßer hergestellt?

Eine nette Abwechslung war eine Art Galerie, wo fiktive Charaktere der verschiedenen Jahrhunderte ihre Geschichte mit Guinness schilderten.

wie in einem Kaufhaus

Kurz vor Ende des Rundganges konnte man an einer Bierverkostung teilnehmen. 

Auch wenn man weiß wie es schmeckt – Taste it!

Diese führte durch einen dunklen Korridor mit schwarzen, sich automatisch öffneten Türen. Danach fand man sich in einen weißen und hell erleuchteten Raum wieder. Vier Kessel verbreiteten den Geruch von Hopfen, Gerste, Hefe und … äh, vergessen. An jedem durften wir schnuppern und so die verschiedenen Ausgangsstoffe erriechen. Anschließend erhielt jeder ein halbes Pint Guinness und durfte in den nächsten Raum gehen. Nach ein paar kurzen einleitenden Worten erklärte uns der Tourleiter, wie man ein Bier zu verkosten hat. 

Step by Step a Pint

Danach war es auch schon vorbei und beim Austreten aus dem Raum kamen wir an der Fotowand von Guinness vorbei. Jede Berühmtheit, welche die Brauerei besuchte wurde hier verewigt.
Die anderen Stockwerke zeigten nun die verschiedenen Reklamen von Guinness und das Buch der Rekorde.

Die Harfe

 Auf dem Dach wurde eine Panorama-Bar eingerichtet, sodass man sein kostenloses Getränk beim einem herrlichen Ausblick über Dublin genießen konnte. Wir waren an einem Dienstag dort und es war voll. Aber das nur am Rande.

360°-Aussicht über Dublin

Ich kann den Besuch im Guinness sehr empfehlen. Man gibt sich dem Gast gegenüber sehr viel Mühe und die Etagen mit dem Brauprozess sind sehr modern eingerichtet. Einziges Manko, die akustischen Informationen überschneiden sich oft, sodass man gar nicht versteht, was erzählt wird. Studenten bekommen übrigens Rabatt.

Ein Guinness aus unterschiedlichsten Materialien, erstellt von internationalen jungen Künstlern


An meinem Geburtstag war besuchten wir die ehemalige Jameson Destillerie, welches ein Geburtstagsgeschenk war. 

Jameson Distillery Museum

Abends um fünf war eine Tour gebucht. Auch hier war der Empfang sehr freundlich und wies uns darauf hin, dass sich der Start um ca. 15 Minuten verzögern wird. 

Bar im Jameson Museum

Zu Beginn wurden wir in einen Kinosaal geführt und als Einleitung gab es einen Film aus den Anfangszeiten der Jameson-Distillerie. Es war recht amüsant. Danach trieb uns der Tourguide gleich weiter in den nächsten Raum, in welchem die Lagerung der Gerste dargestellt ist. Und zügig ging es weiter in die nächsten Räume, welche über die gemälzte und ungemälzte Gerste, die Verarbeitungsgeräte und den dreifachen Distillerieprozess informierten. Zwischendurch konnten sich Freiwillige für einen Whiskeytest melden, welcher im Anschluss an die Tour stattfand. Jeder erhielt einen Whiskey oder Softdrink. Die Freiwilligen testeten drei Whiskeysorten und wurden mit einem Zertifikat belohnt. 

Lagerung von Jameson Whiskey

Zum Abschluss wies uns der nette Mensch noch darauf hin, dass der Shop in zehn Minuten schließt und man sich beeilen müsse. Nun ja. Es war alles ziemlich hektisch. Ansonsten ist ein Besuch des Museums trotzdem wert. Die Distillery schloss in den 1960er Jahren und wurde danach für Besucher umgebaut.

Die alten Grundmauern der Distillery

 

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